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Woran erkennt man hochwertiges Fertigfutter?

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Als erstes muss man erkennen können was genau sich hinter den verschiedenen Begriffen verbirgt.

Grundsätzlich gilt, je detaillierter die Zutatenliste ist, desto eher kann man davon ausgehen, dass hochwertige Rohstoffe verwendet wurden. Steht z. B. lediglich „Pflanzenöl“ in der Liste, ist es sehr wahrscheinlich das damit ein kostengünstiges Öl gemeint ist. In den meisten Fällen wäre das Palmöl.

Um beim Öl zu bleiben, Pflanzenfettsäuren werden vorwiegend aus Altfett recycled, also beispielsweise altes Fritierfett.

Sojaextraktionsschrot ist ein Produkt welches bei der Herstellung von Sojaöl übrig bleibt. Es hat einen sehr hohen Proteingehalt und wenig Fett, daher eignet es sich wunderbar für Wachteln und wird pelletiertem Futter gerne zugefügt.

entsteht bei der Stärkeproduktion aus Körnermais und ist ein Gemisch aus Schalen, entölten Keimen, Kleber und Quellwasserbestandteilen.

Sonnenblumenextraktionsschrot ist ebenfalls ein „Abfallprodukt“ aus der Industrie, was alleine nichts über die Hochwertigkeit aussagt. Ausschließlich Sonnenblumenkerne wären für Wachteln nämlich viel zu fett. Daher wird dieser Rohstoff auch gerne für Wachtelfutter hergenommen.

Für mich persönlich darf ein hochwertiges Futter kein minderwertiges Fett enthalten, auch Palmöl versuche ich generell zu vermeiden. Genauso möchte ich keine gentechnisch veränderten Zutaten im Futter meiner Wachteln.

Man kann natürlich auch das Futter selber zusammen mischen, das erfordert aber wiederum einiges an tiefgreifendem Wissen und Zeit, die viele einfach nicht haben. Daher finde ich das ein hochwertiges Fertigfutter eine gute Alternative zum selber mischen ist.

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