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Bruteier

Lesedauer 2 Minuten

An sich ist es verständlich davon auszugehen, dass es sich um Bruteier handelt, wenn man zusätzlich zu seinen Hennen einen Hahn hält.

Theoretisch kann man jedes Ei ausbrüten, zumindest kann man es versuchen.

Es gibt aber tatsächlich einige Unterschiede zwischen einem befruchten Ei und einem Ei was für die Brut geeignet ist, also einen Brutei.

Genau genommen beginnt es schon, bevor das Ei überhaupt gelegt wurde, und zwar mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung die abwechslungsreich gestaltet sein sollte.

Der Hahn sollte nicht älter als 6 Monate sein, da die Befruchtungsrate ab etwa 6 Monaten rapide sinkt. Dazu sollte darauf geachtet werden, dass die Gruppen zusammen passen, je nach Aktivität des Hahnes und Temperament der Hennen.

Die Tiere müssen gesund sein und aufgrund der Anfälligkeit der Wachteln auf Inzuchtschäden blutsfremd. (es ist die Rede davon, dass spätestens schon ab der 4. Generation mit schlimmen Schäden zu rechnen ist).

Auch wenn das alles passt, sollte man nicht jedes Ei in den Brüter legen. Es eignen sich nur Eier die normal groß, normal schwer und normal geformt sind. Ebenfalls sollte man beschädigte und verschmutzte Eier aussortieren.

Aber auch damit ist es noch nicht getan. Die Eier sollten auch mehrmals am Tag gesammelt werden, müssen richtig gelagert werden. (bei etwa 10°C) und 2 mal am Tag gewendet werde .

Die Luftblase sollte auch kontrolliert werden und am stumpfen Ende sein. Der Umgang mit den Eiern sollte bedachtsam gehandelt werden, ein Schütteln könnte z. B. dazu führen, dass die Hagelschnur reißt.

Um ein Brutei zu sein und nicht einfach nur ein befruchtetes Ei, gehört auch eine Menge Arbeit. Daher rechtfertigt sich auch, meiner Meinung nach, der etwas höhere Preis.

Bruteier
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